Ära des Aufstiegs

Berichterstattung über abgeschlossene und aktuelle Kampagnen.

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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Gesior »

32. Abend am 24.04.2026

In blau kursiv sind Schlussfolgerungen/Annahmen der Charaktere/Spieler und manchmal eigene Gedanken oder Anmerkungen d. Verf.
Die Überschriften sind vom Verfasser, falls welche da sind. Sie sollen nur strukturieren und haben keine inhaltliche Funktion.
Rotes fehlt ganz, ist noch unvollständig und noch zu ergänzen, oder es ist einfach eine Frage.
Kursive Worte sollen oft nur einfache oder vorläufige Begriffe des Protokollanten kennzeichnen, manchmal auch nur Worte leicht hervorheben.


Wie immer sind Ergänzungen, Korrekturen und andere Sichtweisen willkommen, speziell wenn Charaktere oder deren Aktivitäten falsch oder unvollständig dargestellt sind.
-> Besonders vom Meister sollte das Protokoll geprüft werden. Am nächsten Termin kann davon ausgegangen werden, dass es auf Basis des Protokolls weiter geht.

(ganz kurz in Stichworten: Regierungspalast, ausruhen und ausrüsten.

Es ist Mittag.
Wir sind noch im Kloster und untersuchen den Tunnelbereich noch weiter.
Der Abt ist noch bei uns und betont nochmal, dass wir niemandem etwas über diesen Bereich erzählen sollen. Er befürchtet wohl Unruhe im Kloster und will uns offensichtlich schnell wieder loswerden.

OP-Nebenraum

Im Raum neben dem OP-Saal ist eine Art Archiv. Die Platten darin kann niemand von uns lesen. Auch der Abt nicht.
Der Abt wünscht sich offen, dass wir das Kloster verlassen und nicht wiederkommen.
Nachher finden wir heraus, dass es einige (20) Zauber vom Pfad des Todes (den es ja nicht gibt) sind. Regis kann sie lesen und schreibt die meisten ab. Welche?

Weitere Erkenntnisse und Entdeckungen

Jezari ist/war Daluns Geliebte. Sie konservierte ihren menschlichen Körper (weil Dalun als Elf sehr lange lebt oder natürlich nicht sterben würde. Vielleicht lebt er sogar noch.).

Allgemeines Wissen: Wir haben noch nie von einem natürlich gestorbenen Elf gehört. Elfen werden sehr alt oder sterben eines unnätürlichen Tods, meistens gewaltsam.

Die BronzePlatte, die im Rautenraum die Tür nach Norden bildet, stellt eine Gebirgslandschaft dar. Über die Berge ausgebreitet liegt eine gigantische mechanische Gottesanbeterin. Ob es eine so große gibt oder gab? Oder ist das künstlerisch im übertragenen Sinn dargestellt?

Wir sehen bei den beiden Leichen auf dem Bett, dass beide einen rechten mechanischen Arm haben.

Im OP sehen wir 3 mech. Arme und 2 mech. Beine.

Die 5 bisher ungenutzten Schlüssel passen zu den 5 Schlafzimmern.
Das fünfte Schlafzimmer zeigt ein Mosaik mit Fischen (Beschreibung fehlte im letzten Protokoll).

Aufbruch

Der Mönch Isok kennt einen alten Pfad über den Pass. Er begleitet uns als Führer auf dem Weg bis dorthin.
Vom Kloster werden wir zwar gastfreundlich verpflegt. Proviant für die weitere Reise bekommen wir nicht. Da wir über den Pass unsere Pferde nicht mitnehmen können, tauschen wir sie gegen 20 Tage Proviant und drei lebende Ziegen ein.

Oben am Pass

Nach 2 Tagen Aufstieg zeigt Isok auf ein Tal zwischen zwei Bergen. Dort läuft der Pass hindurch. Oben gibt oder gab es früher eine natürliche Brücke über eine Schlucht. Wenn man sich am südlichen Berg orientiert, findet man den Pass. Man benötigt Kletterausrüstung.
Helmar erkundet per Sternenwandern. Der höchste Punkt liegt noch hinter der Brücke. Die Brücke selbst ist nicht mehr da. Nur die Ansätze ragen auf beiden Seiten noch hinüber. Dazwischen fehlen 15m. In der 50 m tiefen und ca. 30m breiten Kluft ist unwegsames Geröll und kein Bach.

Hat sich die Landschaft bewegt bzw. verzogen? Wahrscheinlich. Wurde die Brücke gewaltsam zertrümmert? Eher nicht.

Durch die Schlucht

Nach kurzer Diskussion über Möglichkeiten der Überquerung oder Durchquerung der Schlucht bei der gebrochen Brücke entscheiden wir uns für den Weg durch die Schlucht. Wir verlassen den Weg zur Brücke und gehen schon jetzt in die Richtung, die durch die Schlucht führen wird. Das verlängert den Weg vier Tage durchs Gebirge um weiter 8 Tage. Als am ersten Tag unten durch die Schlucht schon einige Kletterproben misslingen erkennen wir, dass wir wohl eher 16 Tage benötigen werden. Dennoch fühlen wir uns in der Schlucht irgendwie geborgen. Malun schlägt sogar vor nachts keine Wache aufzustellen. Aerie dazu: „Auf keinen Fall.“


Magie des Rings

Wir schauen uns nochmal Bumruns Ringe an. Der Eisenring zeigt Todesrunen. Regis setzt beide Ringe auf, aber nichts passiert.
Nachts wird Regis von einem Seufzen geweckt. Er schaut nach und sieht ein 2 ½ m großes Bein mit hunderten Armen und Händen. Dazwischen zwei Augen. Wir werden alle wach. Nur Regis kann die Erscheinung sehen und hören, zeigt aber dorthin. Aerie geht an die Stelle und berührt etwas. Eine Hand erscheint für sie aus dem Nichts. Sie legt ein Stück Käse hinein. Der Hand-Ring geht an Bumrun, der nun als einziger die Erscheinung wahrnimmt. In einer Hand liegt ein Seil, an dem ein großer Stier ist. Der ist friedlich und kann sich im Geröll so gut wie nicht bewegen.
Wir legen uns wieder schlafen. Morgens ist das Wesen mit dem Stier noch an gleicher Stelle. Wir erinnern uns, dass der Ring mit den vielen Händen einem Händler den Transport von Waren erleichtert hat, was ihn reich gemacht hat. Es kommt Hoffnung auf, hier einen Weg zu finden schneller und einfacher voran zu kommen. Das bewahrheitet sich nicht.

„Behälter“

Der „Ring des Behälters“ kann etwas, das wir zunächst noch nicht vollständig herausfinden. Der „Bewahrer“ mit den vielen Händen taucht manchmal morgens in der Morgendämmerung vor Sonnenaufgang auf, manchmal nicht (OT: bei Primzahl auf W10, also nur bei 2,3,5,7 => 40%). Wir geben ihm einiges, das wir nicht spontan oder täglich brauchen. Oggy schlägt Holz und gibt es dem Behälter. Hände genug hat der jedenfalls. Nach 12 Tagen kommen wir NW des Gebirges aus der Schlucht.

Kurgot

Weiter unten sehen wir Felder und Höfe. Wir sind im Reich Kurgot, wo auch Koro gesprochen und verstanden wird. Diese Gegend war vor ein paar Monaten jedenfalls nicht von He’Shu besetzt.
Seien Sonne, Wind und Wasser sanft um Euch und die Götter Euch wohlgesonnen!
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Korgrim »

Die Gruppe ruht sich in einem Wald an der Baumgrenze aus, schlachtet eine ihrer 3 Ziegen als Proviant und präpariert mehrere "Rationen" Feuerholz die sie dem Behälter für harte Zeiten anvertraut.
Eine Erkundung durch Sternenwandern ergibt das etwa die Hälfte der Höfe im Tal verlassen ist, dies wohl auch schon seit längerer Zeit, obwohl Saat auf die Felder gebracht wurde.

Am nächsten Tag wird ein leeres Haus erkundet. Es gibt bkeine Anzeichen von Kampf, Wertgegenstände/Werkzeuge sind aber ausgeräumt.
Ein Bauer am nächsten Hof ist gegenüber der Gruppe und ihrem Sprecher Bumrun misstrauisch. Malun bezahlt 3 Silber um dieses Misstrauen auszugleichen. Die Gruppe erhält die Information, dass die Region momentan als "Niemandsland" zwischen Kavi/He'Shu und Kurgot gilt.
He'Shu habe laut Bauer noch keine Soldaten gesendet. Er berichtet von einer Söldnerarmee, der Horte von Wudderhult, die vom König von Kurgot angeheuert wurde um seine Ländereien zu verteidigen. Die Söldner seien laut Aussage des Bauerns schon ein Jahr im Reich und hätten viele der Landsknechte belästigt und ausgebeutet. Dem Lord des Bauerns seien die Hände gebunden etwas gegen diese Plündereien zu unternehmen.
Die Gruppe erzählt dem Bauern auf Nachfrage, dass sie aus Dostof über einen Pass kämen und als Kundschafter unterwegs seien um neue Handelswege zu erschließen.

Sternenwandern ergibt Kenntnis über große Militärlager in Süden und in West-Nordwest. Die Gruppe reist nach Norden und versucht das Lager der Horte zu umgehen.

Nach 3 Tagen erkennt die Gruppe eine Reiterschaft über die Hügelige Landschaft im Süden kommen. Die 20 Reiter folgen direkt dem Weg der Gruppe, welche dank Oggy's Navigationsfähigkeit eine gute Position auf einem Hügel an einem Waldrand hat. Die Reiter werden ihren Spuren folgen können, langfristiges Vermeiden einer Konfrontation ist nicht möglich - Kurzfristig hat die Gruppe den Vorteil sich für einen Hinterhalt verbergen zu können.
Ein eleganter Schlachtplan unter Nutzung einer Schwarzen Flamme wird geschmiedet. Die Gruppe ist bereit überwältigende Gewalt zu nutzen um die Reiterei schlagen zu können.

Es kommt nicht zum Konflikt. 100m vor dem Wald bleibt die Reiterei stehen und ihr Kommandant schickt Späher um den Wald herum anstatt den Spuren der Gruppe blind in das unvorteilhafte Gelände zu folgen. Die Gruppe entscheidet sich zu offenbaren. Bumrun verlässt alleine sein Versteck und trifft den Kommandanten 15m vor dem Waldrand, welcher keine Probleme hat alleine hervorzutreten.

Rottenkommandant Kaska Paukim ist ein hellhäutiger Mann mit orangenem Bart- und Haupthaar. Er ist einer von 4 Reitern die auf einem großen, hellblau gefiedertem Vogel mit breitem, hakenspitzigen Schnabel ritten. Er trägt eine Brustplatte und viel Goldschmuck. Wie seine Kameraden ist er in bunte, protzige Mode gekleidet - das gemeinsame Erkennungzeichen der Horte von Wudderhult scheint bloß eine Kombination von 5 Federn auf ihren Helmen zu sein - Weiß, Schwarz, Weiß, Schwarz, Weiß.
Die Reiter sind mit Kurzbögen, Lanzen und gemischten einhändigen Nebenwaffen bewaffnet.

Paukim erklärt, dass er keinen Konflikt sucht. Dennoch hat er eine Forderung, die er im schlimmsten Fall mit Gewalt durchsetzen muss: Die Gruppe soll ihm zum Lager der Horte folgen um mit seinem Oberst über den Stand des Krieges in Zov und Dostof zu sprechen. Wenn die Gruppe nicht freiwillig kommt würde er den Wald umringen lassen und sie "belagern" bis genügend Infanterie zur Verstärkung käme um seine Forderung durchzusetzen. Er gewährt der Gruppe Besprechungszeit und kehrt zu seinen Soldaten zurück. Wenn sie freiwillig kommen dürften sie bewaffnet bleiben.

Meli gibt Einsicht, dass die Horte von der freien Stadt Wudderhult organisiert wird welche zwar unabhängig von Klottau ist aber im Interesse der gemeinsamen Handelsgilde agiert. Sie fürchtet nicht das die Söldner sie offen ausrauben würden, gesteht aber ein das die Söldner wahrscheinlich stark an der Herkunft ihrer Eisenwaren interessiert sind.
Die Gruppe fürchtet Methoden unter denen ihr wertvolles Wissen mit gewaltsamen Methoden aus ihnen Herausgequetscht wird, lässt sich aber darauf ein dem Kommandanten als derzeit beste Option zu folgen. Die Reise zum Söldnerlager dauert 2 Tage. Der Rottenführer lässt sich nicht vieler Informationen über seine Armee rauben - er sei sich sicher das sie es irgendwann schaffen würden zu erfahren wie diese organisiert sei, würde aber selbst nicht der Soldat sein wollen der am Ende dafür diszipliniert wird es ausgequatscht zu haben.
Dennoch ist am 2. Tag seine Stimmung sehr locker und er beginnt mit Malun Witze auszutauschen.

Die Gruppe erreicht den Tross der Horte - eine geschäftige und reiche Zeltstadt die wohl eine Armee von etwa 2.000 Soldaten versorgt. Laut Meli sei die Horte teuer aber auch kampfehrfahren und habe vielen verschiedenen Königen und Städten im Norden in ihren Kriegen gedient - mehr weiß sie allerdings nicht.
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Gesior »

Hui. Da scheint ihr ja weiter gekommen zu sein. Und dann wieder zwei Tagesreisen zurück.
Und diese Horte scheint ja der Kampfkraft und Taktik unserer kleinen Truppe mindestens gleichwertig und überlegen zu sein.
Weiß jemand wo dieses Wudderhult genau ist?
Und wieviele das sind? Die Schätzung, dass der Tross vielleicht 2000 Söldner versorgt, ist ja wohl recht ungenau.
Die große Übermacht ist aber doch recht klar.
Da ist es wohl einfacher rauszufinden, wo überall die positioniert oder stationiert sind. S und WNW habt ihr ja schon erspäht.
Immerhin konnten sie 20 Reiter / berittene Späher für uns abstellen.
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Gesior »

34. Abend am 12.06.2026

In blau kursiv sind Schlussfolgerungen/Annahmen der Charaktere/Spieler und manchmal eigene Gedanken oder Anmerkungen d. Verf.
Die Überschriften sind vom Verfasser, falls welche da sind. Sie sollen nur strukturieren und haben keine inhaltliche Funktion.
Rotes fehlt ganz, ist noch unvollständig und noch zu ergänzen, oder es ist einfach eine Frage.
Kursive Worte sollen oft nur einfache oder vorläufige Begriffe des Protokollanten kennzeichnen, manchmal auch nur Worte leicht hervorheben.


Wie immer sind Ergänzungen, Korrekturen und andere Sichtweisen willkommen, speziell wenn Charaktere oder deren Aktivitäten falsch oder unvollständig dargestellt sind.
-> Besonders vom Meister sollte das Protokoll geprüft werden. Am nächsten Termin kann davon ausgegangen werden, dass es auf Basis des Protokolls weiter geht.

(ganz kurz in Stichworten: Horte von Wudderhult. Abmachung mit Handelshaus, Reiseroute geändert, ausrüsten, fast bis Wudderhult.


Es ist jetzt Sommer.

Kommando Wudderhulter Horte, Handelshaus

Wir sind im Lager der Wudderhulter Horte. Die Federnzeichen der Wudderhulter Horte bestehen aus 5 Federn, weiß, schwarz, weiß, schwarz,weiß. Vilkhus (der Gesandte/Abgeordnete/Kommandant aus dem Handelshaus) hat noch rot und blau zusätzlich – was wohl ein höherer Rang bedeutet (oder die Farben des Handelshauses?).
Wir werden zum Kommandozelt gebracht und nach einer Wartezeit hinein und vors Kommando gebracht. Vorher überlegen wir was, wir sagen wollen, damit wir mit unserem Auftrag für die Großherzogin – und unseren eigenen Zielen - vorankommen. Bumrun hatte bisher alles allzu offen erzählt, was der Mehrheit nicht gefallen hat. Wir einigen uns auf Helmar als Sprecher. Die Diskussion ergibt, dass wir unseren Auftrag so darstellen wollen, dass auch das Wudderhulter Handelshaus von unseren Erkenntnissen sehr profitieren wird. Die genaue Lage der Eisenvorkommen müssen wir erst noch erkunden, kennen sie also nicht (genau). Dann werden wir einen „guten“ (magischen) Transportweg einrichten, bei dem das Handelshaus einen wesentlichen Anteil haben wird. Meli wird auch Anteil an dem Handelsweg erhalten und scheint damit zufrieden zu sein. Wir überzeugen den Abgesandten des Wudderhulter Handelshauses, der bei der Horte offensichtlich das oberste Sagen zu haben scheint, dass unser Auftrag und unser Ziel für das Handelshaus außerordentlichen Gewinn verspricht. Er gibt uns ein Empfehlungsschreiben im geschlossenen und versiegelten Umschlag mit für sein Haus in Wudderhult, rüstet uns aus und lässt uns ziehen. Proviant erhalten wir keinen, er wird für die Horte benötigt.

Siegel öffnen?

Aeriietraiya zeigt den Gefährten vorsichtig an, das Siegel unverletzt lösen und unauffällig wieder anbringen zu können. Das würde uns ermöglichen, heimlich das Schreiben vorab schon mal zu lesen. Als sie sich auf direkte Nachfrage allerdings nicht hunderprozentig sicher ist, verwerfen wir gemeinsam das Öffnen des Schreibens. Was soll darin schon für uns Schlimmes stehen? Den Gedanken betrachtet Aerie skeptisch aber zustimmend. Es taucht auch ein Gedanke auf, dass Siegelwachs beim Versiegeln eine nicht rückgängig zu machende molekulare oder strukturelle Veränderung durchmacht (OT: Das kam vom SL).
Der Aufenthalt bei der Horte hat uns 2 Tage gekostet.

Andere Route über Wudderhult

Wegen der Abmachung mit dem Handelshaus verändern wir unseren Reiseplan. Wir wollen jetzt nicht mehr in Klottau in See stechen, sondern etwas weiter westlich in Wudderhult. Dieser Teil der Reise dauert dadurch nur 3 Tage länger
Die Horte – oder das Handelshaus? - rüstet uns für die Expedition mit einem zweispännigen Wagen für Bumrun, Meli und Kushim (Kutscher) aus. Aerie und Regis erhalten je ein Reitpferd mit Sattel und Zaumzeug. Malun behält seine Ziege. Falls es Probleme mit Kushims Wagenlenken geben sollte, bietet Aerie an, wie bei der Kutsche auf der Flucht aus der Villa Beckratt auf einem der Zugpferde zu reiten und so das Gefährt zu lenken. Das wird wohl nicht nötig sein, meinen die Wagenfahrer. Aerie zweifelt leise daran.
So brechen wir durch das Reich Kurgot auf.

Auf nach Wudderhult

Die Reise zu den Freien Städten wie Wudderhult oder Klottau wird voraussichtlich noch 87 Tage dauern. Unser Ziel ist jetzt natürlich Wudderhult. In Kurgot sind die Felder bestellt und werden auch aktuell bearbeitet. D. h. wohl, dass es nicht von He’Shu besetzt ist, was auch die Anwesenheit der Wudderhulter Horte zeigt. Die Hauptstadt von Kurgot heißt Régal. Wo Régal liegt wissen wir nicht, fragen wir auch nicht. Nördlich Kurgot schließt sich das Königreich Panpor an, wo es feuchter ist. Nördlich Panpor ist der Bereich der Freien Städte. Hier ist es trocken (OT: etwa wie in Spanien). Die Straße ist gepflastert. Wir kommen also auch mit dem Wagen gut voran und erreichen die Abzeigung nach Wudderhult, der wir folgen.

Unterwegs

Die Schmieden stehen anscheinend überall so gut wie still. Aus Mangel an Zinn kann keine Bronze hergestellt werden. Das letzte wenige Eisen aus dem Norden oder Zinn aus dem Süden kam anscheinend im letzten Herbst hier an, weiß Oggy vom Tüftler-Clan (OT: eine Art Tinker).

Wudderhult

Kurz vor Wudderhult kreuzt ein Fluss den Weg. Unter der Brücke passen auch große Schiffe hindurch. Sie ist groß, aber bei Weitem nicht so imposant wie die Brücke von Dalun.
Wir besorgen uns noch Proviant. Den gibt es günstig, weil die Gasthäuser und Raststätten kaum besucht werden. Die Wirtschaft steht aus Zinnmangel still, es sind kaum Reisende und Händler unterwegs.
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Gesior »

35. Abend am 10.07.2026

In blau kursiv sind Schlussfolgerungen/Annahmen der Charaktere/Spieler und manchmal eigene Gedanken oder Anmerkungen d. Verf.
Die Überschriften sind vom Verfasser, falls welche da sind. Sie sollen nur strukturieren und haben keine inhaltliche Funktion.
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Wie immer sind Ergänzungen, Korrekturen und andere Sichtweisen willkommen, speziell wenn Charaktere oder deren Aktivitäten falsch oder unvollständig dargestellt sind.
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(ganz kurz in Stichworten: Wudderhult, Bumruns Schöferstündchen, Villa Vilkhus, Pahani/Maskierte.

Kleiner Rückblick bzw. Wiederholung und Ergänzung

Die Wudderhulter Horte hat die Höfe ausgenommen. Sie beschützt also nicht nur im Auftrag des Königs das Land. Sie plündert es auch und nimmt den Bürgern und Bauern die Ernte weg.
Oberst Vilkhus (der Name ist nicht Vikas!) ist interessiert an Eisen. Er kannte den vorherigen Besitzer des Behälter-Ringes, den jetzt Bumrun hat. Von Wudderhult nach Klottau ist es eine Reise von einer Woche.

In Wudderhult

Die Gegend ist hügelig. Die Stadt Wudderhult selbst ist kleiner als Tiska, nicht so prunkvoll, flach und annähernd quadratisch mit einer stabilen Mauer umgeben. Das Stadtwappen sind 3 versetzt abgeordnete Speere auf goldenem Grund, die Elster ist das Wappen der Vilkhus-Familie. Die Gebäude sind überwiegend aus Fachwerk und bis zu drei Geschosse hoch.Herausragende große Gebäude wie den Regierungspalast von Tiska gibt es hier nicht. Das zweiflügelige Stadttor ist offen und bewacht. Innen gibt es noch eine weitere Mauer (um die Innenstadt?). Auch hier ist das Tor offen, aber diesmal unbewacht. Es gibt einen Hafen am Fluss. Gegenüber des Handelshafens liegt ein Militärhafen, wo große und kleinere Schiffe mit Katapulten liegen. Im Handelshafen liegen Schiffe mit ca. 30 Mann Besatzung. Wir hatten uns etwas kleineres vorgestellt.

Stadttor

Am Stadttor müssen wir ziemlich lange warten. Vor uns werden 5 Wagenladungen Korn abgeladen, was bei einem der Wagen sehr lange dauert. Aerie zeigt den Brief von Oberst Vilkhus. Die Augen des Schreiberlings Johan Snam leuchten auf. Er verlangt 5 Gold als Pfand für den Eintritt in die Stadt. Meli gibt es ihm und erhält eine Quittung. Aerie überlegt, ob es falsch war, den Brief zu zeigen. Eine Verbindung zum Handelshaus Vilkhus könnte das Pfand teurer gemacht haben? Sie deutet sowas ihren Gefährten an.

Unterkunft

Auf unsere Frage nach Unterkunft wird uns „für euch“ Der Wildfang empfohlen. Das scheint die beste Unterkunft hier zu sein. Oder/und es gehört dem Vilkhus-Clan? Sie liegt nahe des Marktplatzes. Wir machen uns auf dorthin.

Bumruns Freundin

Eine junge Frau spricht Bumrun an und bewundert dessen stählernen Metallarm. Sie will mit ihm zu einer anderen Taverne. Ihr Name ist Milda.

Marktplatz

Auf dem Marktplatz steht ein Mann auf einer Kiste und leitet eine Art Versteigerung. Es werden Gebiete versteigert, anscheinend zum landwirtschaftlichen Anbau. Es werden Goldstücke geboten. Wir wundern uns über die Höhe der Gebote. Es steigern überwiegend wohlhabende Geschäftsleute, aber auch Leute, die sich mit Aussagen wie „5 kräftige Söhne“ bewerben

Der Wildfang

Der Wildfang zeigt sich mit Marmorterrasse, Springbrunnen und Türsteher als noble Unterkunft. Aerie zahlt am Empfang mit einem Goldstück von Meli. Das erscheint den Gefährten sehr viel. Wir schicken einen berittenen Boten zum Sitz Vilkhus, um uns anzukündigen. Der kostet nichts extra. Aerie und Regis begleiten den Boten bzw. folgen ihm. Sie wollen den Brief persönlich übergeben.

Sitz Vilkhus

Der Sitz der wohlhabenden Vilkhus-Familie liegt 5 Stunden Fußweg NW außerhalb von Wudderhult auf einer rundum abgetragenen Erhebung. Die Reiter benötigen 2 ½ Stunden. Der Gebäudekomplex sieht aus wie eine Burg und ist durch die etwa ein Geschoss hohe Erhebung geschützt, sie ist aber keine Wehrburg. Die Hauptvilla ist 4-stöckig und hat Fenster aus Buntglas. Davor ist ein etwa 6 x 8m messender Absatz, zu dem eine breite Treppe führt. Der Absatz ist gesäumt von Beeten in denen Sträucher und eine Weide wachsen. Innen gibt es eine große Halle mit zwei zu einem Empore führenden Treppen. Die Steine der Gebäude sind nicht von hier.
Die Übergabe des Briefes gestaltet sich unerwartet kompliziert. Ein „blasierter“ Diener, Butler oder Verwalter lässt Aerie und Regis nicht zur Herrin Vilkhus. Am Ende übergibt Aerie den Brief an den Lakaien.
Aerie und Regis entdecken das Pferd des Boten seitwärts an einer zweiten Treppe, wo auch eine Rampe hinaufführt. Der Bote steht neben einem Wächter, der eine Elster auf seiner Uniform hat. Das Anwesen und die Erhebung haben etwa die Ausdehnung des Hotels.

Bumruns Erlebnisse

Kushim schließt sich Bumrun und „seiner“ Maid Milda an. Sie machen Halt vor einem Juwelier. Kushim erwirbt Schmuck für 80 Silber. Dafür lässt der Juwelier einen von Kushims Edelstein von einem hinzugerufenen Fließer schätzen. Sofort schließen sich ein paar weitere junge Frauen der Gruppe an und bewundern die Auslage des Juweliers. Der Fließer ist wie ein Händler gekleidet, der sich wehren kann. Sowas wie eine Garde, Stadtwache oder eine Instanz der Ordnung?

Schiffe

Die Mädels fragen für Bumrun oder Kushim in einer Hafenkneipe nach morgen abfahrenden Schiffen. Und erfahren, dass an der Anlegestelle ein 30 Mann Schiff liegt.
Milda führt Bumrun zu einem schlichten aber ordentlichen Gasthaus.

Oggy im Buchladen

Oggy fällt ein Buchladen auf. In dem trifft er auf einen alten Mann, Gulman Bil. Er fragt nach Büchern über Magie, speziell über Ebenen oder Elemente. Ebenen versteht der Mann als blühende Ebenen und bietet Leben-Magie an. Sie sprechen auch über Schmieden und über Abkürzungen (OT:Ebenen, Portale). Der Mann ist interessiert an dem exotische Wissen und an den metallenen Pergamenten, von denen Oggy erzählt. Als Oggy nach dem Tüftler-Clan fragt, erfährt er, dass sie sich möglicherweise Pahani nennen und als Maskierte bezeichnet werden. Mit denen macht wohl die Horte Geschäfte und die Vilkhus Familie auch.

Bumruns nächtliches Abenteuer

Bumrun lässt sich von Milda in eine andere Unterkunft führen und verbringt mit ihr die Nacht.
Vorher versucht er weitere Informationen am Hafen über Schiffe herauszufinden, scheitert aber an Kushims Verhalten, den er in ein vorgetäuschtes Streitgespräch einzubinden versucht.

Zusammenstoß

Oggy verlässt den Laden und geht zum Marktplatz. Dort rennt eine junge Frau mit einer Weinkaraffe (absichtlich) in ihn hinein und die Karaffe zerspringt auf dem Boden. Der Wein fließt über die Steine. Die Frau beschuldigt Oggy, sie angerempelt zu haben und für den verschütteten Wein verantwortlich zu sein. Sie verlangt Schadenersatz für den teuren Wein. Darüber entsteht ein Streitgespräch, das lauter wird, und ein Fließer wird hinzugerufen. Oggy kann seinen Weg vom Buchladen her beweisen. Damit ist die Situation geklärt. Oggy verzichtet auf eine Gegenanklage.

Pahani 2

Bumrun erzählt Milda wie er zu seinem metallenen Arm gekommen ist erfährt von ihr, dass die Maskierten auch metallene Arme – aber aus Kupfer – haben. Sie sollen aus dem Westen stammen. Später berichtet Bumrun davon. Wir sind sofort an Herrn Parvos erinnert, von dem Aerie selbst gehört hat, dass er von westlich He’Shu stammt. War er ein Pahani?

Pahani 1

Auf dem Marktplatz hört Oggy ein Gespräch mit, in dem es um Pahani geht. Sie sollen in oder hinter einer Kleinen Gasse sein. Oggy sucht und findet diese Kleine Gasse. In sie kommt man nur hinein, indem man sich seitwärts wendet. Dort trifft er vor einem Gasthaus an einem kleinen Platz drei rot gekleidete Maskierte an einem Tisch sitzend, zwei Menschen, ein Zwerg. Sie haben einfache, weiße, hölzerne Masken, die als einzige Auffälligkeit nur Löcher für die Augen haben, und Machtfoki bei sich (ein kleiner Schädel fällt Oggy auf). Daneben steht eine Gottesanbeterin aus polierter Bronze – völlig reglos, offensichtlich neu. Die Drei nehmen ihn zunächst kaum wahr, reden aber offensichtlich über ihn in einer fremden Sprache (Alte Sprache?). Sie werden aufmerksam als Oggy offen mit seiner Fähigkeit eine Münze spielerisch umformt, und der Zwerg bittet ihn an ihren Tisch.

3 Maskierte

Mit einem Blick zur Gottesanbeterin sagt Oggy: „Die waren letztes Mal nicht so diszipliniert.“ Der Zwerg macht eine beruhigende Handbewegung. Er ist ein Tüftler und stellt sich vor als Kalone von den Pahani. Oggy stellt sich als Ognjenov Kopec von Boskol vor. Der Zwerg stammt aus den Strängen.
Er bietet Oggy an: „Möchtet ihr mehr über eure Fähigkeit lernen? Dann geht über die Berge und bittet um Ausbildung.“ Er weist nach Westen. Diesen Teil berichtet Oggy nicht an die Gefährten weiter.

Haus Vilkhus nachts

Regis erkundet noch in der Nacht Anwesen und Umgebung der Villa Vilkhus per Sternenwandern. Die Landschaft um das Anwesen ist parkähnlich. Das Anwesen auf der Erhebung ist etwa so groß wie das Hotelgelände. Im obersten Fenster unter dem Giebel der Hauptvilla sieht er Licht. Dort beobachtet er eine rothaarige Frau, die offenbar sehr erschöpft einen Brief (unseren?) liest.

Empfang Villa Vilkhus

Am nächsten Morgen wird gefrühstückt. Dann reiten wir alle (auch die Wagenfahrer reiten mit) zur Villa Vilkhus. Dafür benötigen wir 3-3½ Stunden, weil wir die Zugpferde als Reittiere nutzen. Dort am sehr späten Vormittag bis mittags eintreffend werden wir von dem blasierten Lakaien empfangen und freundlich begrüßt. Aerie ignoriert den Lakaien. Wir werden gebeten zu warten bis die Herrin die Mittagsruhe beendet hat.Uns wird während der Wartezeit ein Essen angeboten, wofür wir in eine große Halle mit einer langen Tafel geführt werden. Die Tafel ist für 12 Personen gedeckt: „Wir wussten nicht wie viele Gäste kommen würden.“
Wir essen und trinken bis wir papp-satt sind.

In der Villa Vilkhus

Nach dem Essen fragen wir nach Wartelektüre (Aerie, Oggy, Regis) oder nach Ruhegelegenheit (Bumrun, Kushim). Aerie, Oggy und Regis werden ins Studierzimmer geführt. Bumrun und Kushim werden in ein Gästezimmer geleitet. Während Bumrun und Kushim sich auf Bett und Sofa ausruhen, durchstöbern die anderen die Bücher in der kleinen Bibliothek. Sie finden fiktionale Literatur, kaufmännische Aufzeichnungen und über Handelsbeziehungen, Bücher über Romantik und Heiratspolitik und sich Besitz, Sammeln und Wohlstand widmende Schriften. Jemand liest, dass die Stränge als ein Gebirge, wo ein toter Riese liegt, beschrieben sind. (Wir fühlen uns an das eine Tor im Tunnel beim Kloster erinnert, wo eine riesige liegende Gottesanbeterin in der Landschaft liegt.). Regis fällt ein neueres Buch über „Das Wesen des Besitzes“ in die Hand. Das Buch hat Goldschnitt, der Buchdeckel ist ziervoll aber nicht komplett golden, bis auf den Titel, der in Blattgold gestanzt ist. Dafür interessiert sich auch Aerie.
Sie schaut sich bei offenem Fenster sorgfältig um, dass niemand sie beobachtet, und wirft dieses neuere Buch aus einem Außenfenster in die Tulpenfelder, wo es glücklich unter den Blättern nahe an der Außenwand zu liegen kommt. Sie nimmt an, dass das neuere Buch über die andere Ideologie für das Archiv als Tausch von Interesse ist. Wir benötigen dessen Hilfe und dafür Tauschmaterial. Sie will das Buch nach der Audienz bei Lady Vilkhus‚auf dem Rückweg‘ mitnehmen. Von dieser Aktion bekommen die Gefährten nichts mit außer natürlich dem Öffnen des Fensters und dem Hinauslehnen Aeries.
Korrektur: Das Buch hat Aerie nicht hinausgeworfen, weil zu erkennen war, dass das Fenster nicht in der Außenwand des Anwesens ist sondern auf den Innenhof öffnet. Es wäre nicht ohne Betreten des Anwesens zu erreichen.
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Re: Ära des Aufstiegs

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36. Abend am 24.07.2026

In blau kursiv sind Schlussfolgerungen/Annahmen der Charaktere/Spieler und manchmal eigene Gedanken oder Anmerkungen d. Verf.
Die Überschriften sind vom Verfasser, falls welche da sind. Sie sollen nur strukturieren und haben keine inhaltliche Funktion.
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Wie immer sind Ergänzungen, Korrekturen und andere Sichtweisen willkommen, speziell wenn Charaktere oder deren Aktivitäten falsch oder unvollständig dargestellt sind.
-> Besonders vom Meister sollte das Protokoll geprüft werden. Am nächsten Termin kann davon ausgegangen werden, dass es auf Basis des Protokolls weiter geht.

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Es ist früher Nachmittag.
Malun wartet mit Bumrun und Kushim im Gästezimmer.
Im Anwesen Vilkhus sind etwa zwei Dutzend Bedienstete und bewaffnete und gerüstete Wachen.

Buch (Korrektur)

Da das Fenster aus dem Studierzimmer nicht in einer Außenwand des Anwesens ist sondern zum Innenhof, hat Aerie das Buch nicht hinausgeworfen. Es wäre erkennbar nicht zu erreichen, ohne das Anwesen zu betreten. Sie stellt es wieder ins Regal und erfragt später, ob sie es mitnehmen darf. (Das ist auch im letzten Protokoll korrigiert.)

Audienz bei der Herrin Vilkhus

Wir werden die Treppen hoch zu der Herrin Vilkhus geleitet. Oberhalb der ersten Etage ist ein Wehrgang. Die letzte Treppe ist eine Wendeltreppe. Sie endet unmittelbar vor der Tür zum Schlafzimmer in der 4. Etage (3. Obergeschoss), das Regis gestern bei seiner nächtlichen Erkundung bereits erleuchtet gesehen hatte. Die zweiflügelige Tür öffnet in den Raum und hat Glaseinsätze mit außen Vergitterungen.
Darin steht ein Bett. Davor acht Stühle für (von links nach rechts) Oggy, Aerie, Meli, Kushim, Regis, Malun, Helmar, Bumrun. Vom Schlafzimmer aus geht es auch zu einem Balkon, der in den großen Saal geht.Neben dem Bett steht ein Tischchen, auf dem ein Pfeil mit stumpfer Spitze, ein Bronzeschwert und eine Hellebarde mit Stahlblatt liegen. Bumrun spürt unermesslichen Wert. Im Gespräch stellt sich heraus, dass die erschöpfte Frau die Waffen „gesegnet“ hat.
Der Lakai stellt sie als Bräeka Vilkhus vor. Wir stellen uns jeder selbst vor.

Pahani, Kalona

Neben Lady Bräekas Bett steht ein weiß maskierter Pahani und eine bronzene Gottesanbeterin. Der Pahani ist der Zwerg, den Oggy schon in der Kleinen Gasse traf. Er hat eine Art Umhang, der sich bei näherer Betrachtung als ein Gerüst mit mechanischen Flügeln auf seinem Rücken herausstellt, deren Bespannung wie ein Mantel oder Umhang erscheinen. Er hält ein 1,20m langes Stahlrohr mit einem Schulterstück aus Holz (OT: Flinte) in der Hand. Beide Arme sind metallene Bronzekonstruktionen, die ebenso wie die Gottesanbeterin nicht ganz die technische Ausgereiftheit zu haben scheinen, wie wir sie in Daluns Siedlung und in den Tunneln beim Kloster gesehen haben.

Vertragsverhandlungen

Bräeka sitzt im Bett und lächelt, eine rothaarige Frau etwa Mitte 20, die kränklich aussieht. Sie weist den Lakai an, die drei Waffen mit hinunter zu nehmen. Später erfahren wir, dass sie schon gesegnet/verzaubert wurden.
Sie legt uns eine Schriftrolle mit ihrem Vertragsentwurf für unsere Zusammenarbeit vor. Aerie liest den Entwurf laut allen vor: Darin werden wir beauftragt, die Eisenvorkommen zu suchen. Dem Haus Vilkhus wird ¼ des aufgefundenen Eisens zugesprochen. Das Haus Vilkhus stellt uns eine Zweimast-Brigg samt 40 Mann Besatzung. Wir sechs (also ohne Meli) nennen uns „Exploratores“ und nehmen uns Zeit, unter uns über den Vertrag zu sprechen. Dafür gibt Bräeka uns Zugang zum Außen-Balkon hinter dem Bett. Auf dem Balkon stehen Bänke und eine Statue von der gesunden Bräeka mit der Bezeichnung „Göttin der Krieger“. Wir verhandeln einen Vertragsteil (Logistik) für Meli, zusätzlich ein kleineres Boot mit weniger Tiefgang (bekommen eine Pinasse) und (für Aerie) die Mitnahme des Buches nach Unterzeichnung/Abschluss mit in den Vertrag. Der Vertrag wird von Kalona neu geschrieben. Dabei und weil wir nach der Zusammenarbeit bzw. dem Verhältnis von Vilkhus und Pahani fragen, stellt sich heraus, dass der Pahani ein ganz spezielles Verhältnis zu Bräeka hat. Offensichtlich hilft er, ist aber kein Bediensteter und erlaubt sich auch die „Frechheit“, laut aufzulachen, als Bräeka ihn bittet, den Raum zu verlassen, bevor sie unsere Frage beantwortet.

Expeditionsvertrag

Der geänderte Vertrag ist bereits von Bräeka unterschrieben und wird auch von uns unterzeichnet. Er soll noch von einem Fließer beglaubigt werden und bei der Gilde abgelegt werden. Oggy schlägt vor, den gleichen Fließer zu nehmen, mit dem er schon bei dem Betrugsversuch der anrempelnden Frau auf der Straße zu tun hatte. Nach dem wird geschickt, er wird morgen hier erwartet.

Beobachtungen

Der Pahani hat etliches Praktisches bei sich und an sich. Das Anwesen macht einen edlen Eindruck.
Regis' magische Untersuchung der "gesegneten" Waffen ergibt: Pfeilspitze: 5 Zauber, davon 4 neutral, 1 Elemente (dichter Nebel). Bronzeschwert: 4 Zauber, davon 3 neutral, 1 Elemente (Flamm(en)schwert). Die Hellebarde wird nicht analysiert.

Bräekas Erschöpfung

Wir (Bumrun) haben für Bräekas Erschöpfung eine mögliche Heilung angeboten. Deshalb bleiben Regis, Kushim und Aerie bei Bräeka. Bräeka bietet 1500 Gold für eine Heilung, die bisher wohl noch niemand gelungen ist. Nach Befragung Bräekas wissen wir, dass sie heute seit Verzauberung/Segnung der drei Waffen so erschöpft ist. Wir denken an permanenten Verlust von Geistiger Stärke durch Zauber oder Wunder, nicht an Krankheit. Über unseren medizinischen Gedankenaustausch schläft Bräeka erschöpft ein.

Spekulationen über Herrn Parvos

Wir alle vermuten, dass Herr Parvos ein (abtrünniger?) Pahani war, haben dafür aber keine wirklich zwingende Anhaltspunkte. Allerdings einige Anzeichen, die dafür sprechen: Seine bunte Kleidung, sein offensichtlich größeres Wissen um die Technologie und seine Gier nach mehr, seine Aussage über seine Herkunft westlich von He’Shu. Er war aber auch anders, gieriger, was ihm anscheinend seinen Tod beim Archiv gebracht hat. Er war charismatischer und schwafelte mehr.
Wir sprechen NICHT vom oder über das Archiv. Maximal Andeutungen, dass da irgendwo noch mehr Eisen oder Wissen darüber lauert. Das war uns auch vom Archiv nahegelegt worden.

Über Nacht im Anwesen

Wir bleiben eine Nacht auf dem Anwesen. Die 5 Männer Oggy, Helmar, Malun, Bumrun und Kushim übernachten etwas beengt in einem Zimmer im Erdgeschoss, Meli und Aerie werden in einem Zimmer im 1. Obergeschoss oberhalb des Säulenganges zu den Unterkünften der Bediensteten untergebracht.

Flinte bauen?

Bumrun erfragt von Aerie, ob sie ein ähnliches Rohr wie das des Pahani mit ihrer Gabe anfertigen kann. Aerie hat Bedenken, ein genügend präzises und haltbares Rohr fertigen zu können, bis Bumrun vorschlägt, das Rohr aus dünnem Blech zu einem Rohr zu „rollen“. Dafür könnte Der Kopf von Maluns stählernem Schmiedehammer Verwendung finden. Es bleibt ungeklärt, ob Bumrun einen wirksamen Zündmechanismus erschaffen kann. Bumrun ist sicher mit einem explosiven Pulver im Lauf und Zündung mittels Wasser und Karbid genügend „Bum“ erzeugen zu können. Aerie zweifelt, ob das Verhältnis des kleinen Zündraumes zur „Undichtigkeit“ des Zündkanals für das Karbid ausreichend Druck zum Ausstoß eine Projektils aufbauen kann.
Seien Sonne, Wind und Wasser sanft um Euch und die Götter Euch wohlgesonnen!
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Luano »

Heißt das „Göttin der Krieger“ oder Göttin des Krieges?
reality.sys corrupted. Universe halted.
reboot? (y/n)
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Gesior
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Gesior »

Ich meine, "Krieger" ist richtig.
Seien Sonne, Wind und Wasser sanft um Euch und die Götter Euch wohlgesonnen!
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Gesior »

37. Abend am 07.08.2026

In blau kursiv sind Schlussfolgerungen/Annahmen der Charaktere/Spieler und manchmal eigene Gedanken oder Anmerkungen d. Verf.
Die Überschriften sind vom Verfasser, falls welche da sind. Sie sollen nur strukturieren und haben keine inhaltliche Funktion.
Rotes fehlt ganz, ist noch unvollständig und noch zu ergänzen, oder es ist einfach eine Frage.
Kursive Worte sollen oft nur einfache oder vorläufige Begriffe des Protokollanten kennzeichnen, manchmal auch nur Worte leicht hervorheben.


Wie immer sind Ergänzungen, Korrekturen und andere Sichtweisen willkommen, speziell wenn Charaktere oder deren Aktivitäten falsch oder unvollständig dargestellt sind.
-> Besonders vom Meister sollte das Protokoll geprüft werden. Am nächsten Termin kann davon ausgegangen werden, dass es auf Basis des Protokolls weiter geht.

(ganz kurz in Stichworten: In Wudderhult: Vertragsschluss mit Fließer und Gilde-Ablage, neue Gefährtin Zorihana, Kapitän Lotan, Start Expedition


Es ist Morgen.

Nacht in der Villa Vilkhus

Wir haben in der Villa Vilkhus übernachtet. Heute sollte der Fließer kommen, der den Expeditionsvertrag beurkundet und ihn in der Gilde verwahrt. Er ist jedoch verhindert. Zur möglichst schnellen Beurkundung frühstücken wir stattdessen und wollen dann zurückreiten nach Wudderhult.

Wissensaustausch

Der Pahani Kalona spricht länger mit Oggy. Es fällt auf, dass er vor seinen Worten länger pausiert, er wählt offensichtlich seine Worte sehr überlegt – will wohl nicht zu viel preisgeben. Es fällt auch auf – und Kalona sagt das auch implizit -, dass ein Gespräch für ihn fast immer ein (gleichwertiger) Austausch von Informationen sein muss. Er kennt Parvos und fragt, wo er sich aufhält. Unsere Antwort: Er ist tot. Sein Körper befindet sich weit im Osten. Parvos war ein Pahani und verließ die Ströme vor sieben Jahren. Wir berichten alles über Parvos’ Besitz, das wir erinnern: Karten, Machtfokus, Notizbücher und Schriften z.T. in Alter Sprache. Laut Kalona war Parvos mehr „ich“ und „meins“, während die Pahani mehr „wir“ sind. Gegen eine Zeichnung der Brücke von Dalun, nebst „Maßstab“ und anderen Informationen erfahren wir, dass es drei Clans in den Strömen gibt, die Pahani sind einer davon – der organisierteste, zu dem auch Kalona gehört. Die Klans leben in Kluften in verschiedenen Gebieten der Ströme.

Ströme, Koloss


Die Ströme sind oder in/über den Strömen liegt ein verfluchter Koloss. Die drei Klans bewachten die Ströme oder den Koloss, jetzt nicht mehr.

Wissen

Alle Klans schätzen Wissen, die anderen zwei sind individualistischer als die Pahani. Wissen ist ähnlich zu Magie. Es folgt Regeln.

Details

Wir wissen nicht, ob in den Stützpfeilern der Brücke von Dalun Kupferschichten existieren als Schutz gegen Felsmulle. Diese genaue Frage stellt Kalona. Wir berichten von Funden/Sichtungen/Entdeckungen in Ruinen (OT: beim Kloster) in Dostof.

Zorihana

Zorihana muss ihre Unterkunft beim Buchhändler verlassen, weil dieser Verwandte erwartet, die vor dem Krieg im Süden flüchten. Er sendet seine Angestellte mit Büchern und Nachricht zum Haus Vilkhus, wo Oggy und seine Gefährten sich aufhalten.
Es gehen in Wudderhult Gerüchte um, dass Reisende aus dem Süden im Ort sind. Sie haben Eisen(!) und viel Geld/Gold bei sich, haben sich im Hafen nach einem Schiff erkundigt und wollen mehr Eisen heranbringen. Diese Reisenden halten sich im Anwesen Vilkhus auf. Dorthin sendet der Buchhändler Zorihana.
Wir treffen in der Halle der Villa Vilkhus auf die Elfe Zorihana, die eine Nachricht und Bücher vom Buchhändler für Oggy bringt.
Wir unterhalten uns mit Zorihana und nehmen sie in unsere Expeditionstruppe auf. Ihre Fähigkeiten: Sie kann Karten zeichnen und ihre begleitende Eule machen sie zu einer wertvollen Gefährtin. Sie kann gut mit Tieren kommunizieren.

Sendung des Buchhändlers

Die beiden Bücher des Buchhändlers werden von uns begierig gelesen: Rüstungskunde (gebundene Briefe zweier fähiger Schmiede) und Anatomie eines Machtfokus.

Kalona kommuniziert anscheinend telepathisch mit der Gottesanbeterin. Sein roter Mantel ist über und über mit Stickereien vieler Farben bestickt. Er erinnert an Parvos’ Mantel.
Zorihana wird mit dekadentem Essen verpflegt.

Behälter und Befürchtung

Vor unserem Aufbruch nach Wudderhult bekommt Aerie das erbetene Buch. Sie will es Bumruns Behälter übergeben. Es entsteht eine Diskussion über die Notwendigkeit, den Behälter „schon wieder“ zu bemühen und ob er über Wasser und Meer überhaupt auftaucht. Aerie macht aus ihrer Geringschätzung von Bumruns Befürchtungen, dass er im Behälterring zu verschwinden befürchtet, kein Hehl. Maluns Vorschlag, den Ring an Aerie zu geben, folgt er aber nicht. Nimmt dazu auch nicht Stellung.

Lotan

Vor der Stadtmauer sitzt Milda und läuft freudig auf Bumrun zu. Sie hat ein Schiff gefunden. Dessen Kapitän Lotan möchte ihn sprechen. Sie drängt ihn, mit ihr zu ihm zu kommen. Die Gefährten sind von dieser Ablenkung nicht begeistert. Aber Milda ist beharrlich und anhänglich, auch weil Bumrun ja weiß wo Eisen ist. Bumrun ist auch nicht besonders abweisend. Aber wir eisen Bumrun los. Zorihana bietet an, ihre Eule zum Hafen zur Erkundung zu schicken. Wir staunen: Sie kann anscheinend mit ihrer Eule (gedanklich?) kommunizieren und ihr Aufträge geben. Eine gute Gefährtin, sie bei uns zu haben.

Lederball

Regis weicht einem plötzlich von der Seite heran fliegenden Lederball mit dem Kopf aus. Er wurde von Kia geworfen, der etwa 20-jährige Betrügerin, die Oggy gestern angerempelt hat. Sie hat wohl mit einem bewaffneten jungen Mann (Anfang 20) gespielt. Es ist - wie wir wenig später erfahren - der Kapitän Lotan, zu dem Milda Bumrun führen wollte. Oggy grüßt Kia laut mit Namen. Malun geht auf Kia zu und er misst sich mit Lotan. Aeries mehrfaches lauten Rufen, sich nicht ablenken zu lassen, ignoriert er dabei. Sein Wille, eine Auseinandersetzung zu suchen ist wohl stärker. Aerie sieht sich nach einem Fließer um, sieht aber keinen. Malun bekommt eine Backpfeife vom gewandt ausweichenden Lotan. Lotan, der vor Malun zunächst behände aus-und zurückweicht, landet letztlich doch mit dem Hals in Maluns Griff und wird daran hochgehoben. Er macht keine Anstalten; seine Machete oder seinen Knüppel einzusetzen, behält im Gegenteil seine passive, scherzende und lächelnde Einstellung und zieht sich am Ende – nicht mehr ganz so überlegen – mit Kia im Laufschritt und lachend zurück. Malun nimmt den Ball, wirft mit voller Wucht auf Lotan, verfehlt ihn jedoch.

Zorihanas Eule

Die Eule kommt von der Erkundung des Schiffes zurück. Sie übermittelt Zorihana das Bild eines Kriegsschiffes mit einem Katapult und einem Rammsporn, flach im Wasser liegend mit einer lila Flagge, mit vielen Rudern. Die Flagge zeigt, dass das Schiff zu Lotans Flotte gehört. Meli weiß von Lotan als einem recht eigensinnigen Mitglied der Handelsgilde von Klottau und Wudderhult. Zorihana zeichnet das Schiff für uns.

Brigg oder Kriegsschiff?

Wir wollen herausfinden, ob unsere Brigg dem Schiff entkommen könnte. Das könnte mit Wind gelingen, vielleicht nicht, beider sind im Wind wohl etwa gleich schnell. Ohne Wind geben die Ruder von Lotans Schiff ihm einen Vorteil.

Beurkundung

Wir warten etwa zwei Stunden im Wildfang auf den Fließer. Dann erscheinen zwei, der Oggy bereits bekannte und ein Gelin Tacko. Es wird über den Vertrag gesprochen: Dabei wird auch klar, dass Haus Vilkhus 5 Jahre lang ¼ der Erze aller Art zustehen soll. Der Vertrag wird dreimal ausgefertigt und beurkundet. Die Fließer nehmen ein Exemplar mit zur Ablage in der Gilde.

(hier verhandeln wir irgendwie mit Lotan und werden aber nicht einig)

Bumrun und Milda

Bumrun sucht Milda auf. Er verspricht sich von dem Besuch, herauszufinden, ob Lotan ein „Schlimmer“ ist. Milda ist gesund, obwohl wir nicht mit Lotan einig geworden sind. Sie wurde also nicht etwa verprügelt, weil sie uns nicht zu Lotan gebracht hat – so Bumruns Beobachtung.Sie ist unzufrieden, dass wir Lotan ohne sie aufgesucht haben. So entgeht ihr eine Belohnung oder der Dank Lotans, den sie in Form einer wertvolle Halskette bekommen hätte.

Oggy & Lotan

Oggy will Lotan sprechen, obwohl wir mit ihm nicht einig sind. Aerie sieht das skeptisch und sieht keinen Sinn darin, nur eine Gefahr. Lotan will das Treffen nur auf seinem Schiff, im Hafen sind ihm „zu viel Ohren“.
Sie will aber wohl mit zu ihm gehen, um vielleicht Gelegenheit zu bekommen, etwas am Schiff zu sabotieren. Wir diskutieren, Lotan stattdessen in den Wildfang zu bestellen. Schließlich gehen Oggy und Malun auf Lotans Schiff. Aerie versucht an der Kaikante vergeblich sie zurückzuhalten und bleibt zurück, läuft zurück zum Windfang, schreibt einen kurzen Brief an Lady Vilkhus, versiegelt ihn und lässt ihn per Bote überbringen. Inhalt: Ognjenov und Malun sind zu Lotan auf sein Schiff. Sorge mich. Nur zur Information. Aeriietraiya Rosen Rominti. Dann läuft sie wieder zum Hafen und beobachtet heimlich das Schiff. Oggy und Malun verlassen gerade das Schiff und Aerie begrüßt sie erfreut, dass ihnen nichts geschehen ist.

Auf Lotans Schiff

Auf Lotans Schiff sehen Oggy und Malun Ausrüstungen aus Eisen. Lotan offenbart, selbst kein Händler zu sein. Er bietet seine Hilfe gratis an ohne Gegenleistung. Er spricht die Erzförderung an, die die Exploratores seiner Meinung nach nicht leisten können. Er bietet seinen Schutz an und bringt uns hin. Ohne Gegenleistung. Wir könnten alles behalten. Er wäre – nach einer kurzen Überlegung – sogar bereit, die Konventionalstrafe für unseren Vertragsbruch zu zahlen. Später – bei einer gemeinsamen Diskussion darüber – überlegen wir, ob es Lotans Ziel sein kann, dem Vilkhus-Clan zu schaden.

Beim Anwesen Vilkhus

Regis und Aerie reiten zur Villa Vilkhus. Dort wird bestätigt, dass Lotan Mitglied der Handelsgilde ist, die im großen Klottau und in Wudderhult ansässig ist. Er besitzt 5 Schiffe, alle ähnlich, schnell und wendig. Er besitzt einen Kaperbrief der Gilde. Sein Vermögen stammt nicht von einer Familie wie das der Vilkhus. Er ist eigensinnig, aber man schätzt ihn. Der Bote mit Aeries Brief erreicht das Vilkhus Anwesen, während Regis und Zorihana mit der Herrin sprechen. Sie bricht das Siegel und legt den gelesenen Brief beiseite.

Im Hafen

Im Hafen fragt Oggy nach einer Seekarte ostwärts. Aerie erschrickt über diese verräterische Frage. Gibt sie doch unsere Richtung preis. Solch eine Karte gibt es nicht.Wir aber wissen, dass Meli den Weg wohl kennen muss.Denn sie ist nach eigenen Angaben so in den südlichen Kelskatol gekommen.

Diskussion Vertrauen

Die Gefährten diskutieren, wem wir wohl vertrauen können. Lotan jedenfalls nicht. Er scherzt wohl gerne. Sogar mit dem Hals in Maluns Faust zappelnd. Aerie findet seine ganze Geschichte nicht glaubhaft.

Handelsgilde

Von Meli erfahren wir, dass die Handelsgilde 11 Vorstände hat, alle sind mächtige Personen oder Häuser. Vilkhus und Lotan sind beide Vorstände. Es gibt auch weniger einflussreiche Gildenmitglieder. Vilkhus und Lotan sind mächtiger oder einflussreicher als viele in der Gilde. Da beide in der Gilde sind, wäre eine gegenseitige Schädigung oder ein (Kaper-)Angriff ein Verstoß gegen Gildenrecht. Die Gilde ist in Klottau größer als in Wudderhult.
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Gesior »

38. Abend am 04.09.2026

In blau kursiv sind Schlussfolgerungen/Annahmen der Charaktere/Spieler und manchmal eigene Gedanken oder Anmerkungen d. Verf.
Die Überschriften sind vom Verfasser, falls welche da sind. Sie sollen nur strukturieren und haben keine inhaltliche Funktion.
Rotes fehlt ganz, ist noch unvollständig und noch zu ergänzen, oder es ist einfach eine Frage.
Kursive Worte sollen oft nur einfache oder vorläufige Begriffe des Protokollanten kennzeichnen, manchmal auch nur Worte leicht hervorheben.


Wie immer sind Ergänzungen, Korrekturen und andere Sichtweisen willkommen, speziell wenn Charaktere oder deren Aktivitäten falsch oder unvollständig dargestellt sind.
-> Besonders vom Meister sollte das Protokoll geprüft werden. Am nächsten Termin kann davon ausgegangen werden, dass es auf Basis des Protokolls weiter geht.

(ganz kurz in Stichworten: Im Hafen von Wudderhult, Schaumgeborene, Aufbruch


Es ist Abend.
Wir sind in Wudderhult.

Lotans Äußeres

Lotan hat kurze, blonde Haare. Um die Hüfte trägt er ein lila Tuch. Lila ist auch seine Flagge an seinen Schiffen. Auch seine Leute tragen lila Tücher.

Freizeit in Wudderhult

Malun, Helmar und Regis vergnügen sich beim Zechen im Wildfang auf Kosten der Familie Vilkhus. Regis gerät beim Wetttrinken schon früh in Rückstand.
Bumrun sucht Milda, findet sie aber nicht an den Stellen, von denen er weiß. Stattdessen wird er von einer Kollegin Mildas angeflirtet, der er aber widersteht.
Aerie liest aufmerksam im „Anatomie eines Machtfokus“. Sie lernt, dass Machtfoki organische Teile von (magiebegabten) Lebewesen (Tieren oder Pflanzen) haben wie z.B. die Schädel der Felsmulle. Wie passt das zu ihrem Machtfokus, den sie von Parvos hat? Ist die farblose Flüssigkeit etwas Organisches? Wovon? Tier(e) oder Pflanze(n)?

Frühstück im Wildfang

Morgens frühstücken wir gemeinsam.Gegen Ende unseres Frühstücks erscheint ein junger, etwa 14-jähriger Mann, der uns etwas zögerlich erzählt, er werde uns zu unserer Ausrüstung führen. Wir brechen sofort mit ihm auf. Er führt uns zum Hafen und dort über eine Brücke zum Mititärhafen.
Aerie hat unterwegs jemand entdeckt, der uns verfolgt hat. Sie kann ihn aber nicht identifizieren. Er hat ein lila Tuch um die Hüften, gehört also wohl zu Lotan. Er verschwindet in der Nähe des Hafens außer Sicht und ist weg.
Der Junge führt uns zu Dock 3. Dort hockt Kia auf einer Art Durchgang oder Torbogen und spuckt Leuten auf den Kopf. Wir vermeiden, unter ihr durchzugehen. Aerie schaut zu Kia und legt demonstrativ die Hand auf ihre Waffe. Kia grinst, spuckt aber nicht.

Unser Schiff

An Dock 3 liegt ein 30m langes Schiff , 2½-Master. Es ist „Geboren in Schaum“ benannt und blau und weiß gestrichen, den Farben von Haus Vilkhus. Keine Ruder und kein Rammsporn. Vorn steht eine Ballista. Die hagere, dunkelhäutige Kapitänin Breta Krull begrüßt uns und stellt sich vor. Dann zeigt sie uns das Schiff und die Pinasse. Die Besatzung ist etwa 50 Leute stark. Wir werden bei der Crew untergebracht und richten uns mit unserer persönlichen Ausrüstung schon ein. Es sind Waffen für alle an Bord: Breta stellt ihren Steuermann und den Navigator vor, beiden vertraut sie. Das scheint der Führungskreis zu sein. Sie bezeichnet die Mannschaft als zuverlässig. Die Leute tragen Kleidung und Leder. Wir gehen mit dem Führungskreis in die Offiziersmesse und besprechen Einzelheiten, speziell die Route. Die Erwähnung des Blutmeeres erzeugt überraschte und erschrockene Reaktionen. Wir stellen Meli als unsere Navigatorin vor, die aus dem Blutmeer schon zurückgekehrt ist und den Weg kennt, was akzeptiert wird. Morgen soll es vor dem Frühstück losgehen.
Die 8m lange einmastige Pinasse ist hochgezogen, wird also nicht geschleppt.

Melis Blick aufs Schiff sagt: „Meins.“

Fließer vor Lotans Schiffen

Es stehen etwa 10 Fließer und eine größere Gruppe von etwa 20 Leuten mit lila Tüchern und Lotan im Handelshafen vor Lotans Schiff. Es geht anscheinend um Schmugglerware und eine Durchsuchung des Schiffes. Wir hören Lotan laut sprechen und wir verstehen: „Ich BIN die Gilde!“ Dann gibt Lotan doch den Weg frei.
Malun macht einen Ausritt um Wudderhult.
Bumrun trifft Milda, die sofort fragt, ob er etwas für sie hat. Bumrun will ihr etwas von der Reise mitbringen.

Aerie zu Bräeka, Austausch mit Kalona

Aerie meldet sich von ihren Gefährten ab, läuft erst zum Schiff (Schaumgeborene) zurück, um dort über die Beobachtung zu informieren, dann zum Wildfang und reitet eilig zur Villa Vilkhus, um Bräeka nochmal die Ideen zu ihrer Heilung oder Verbesserung ihrer Schwäche nahezubringen und dadurch die Geschäftsbeziehung zu festigen. Beides (Breta informieren, zu Bräeka reiten) teilt sie auch den Gefährten mit.
Sie kann die Nachrichten von Lotans Schiff und vom Erschrecken des Führungskreises bei Bräeka anbringen. Der Auflauf vor Lotans Schiff scheint sie nicht zu überraschen. Die Überraschung von Bretas Führungkreis tut Bräeka ab mit den Worten, sie seien ausreichend bezahlt und würden den Weisungen folgen. Und Aerie beschreibt die Ideen zur gesundheitlichen Verbesserung, wobei sie auch ein außergewöhnliches Artefakt von Parvos erwähnt, das Erschöpfung mindern kann.

Austausch mit Kalona

Es entsteht danach ein intensives Gespräch und ein Austausch mit Kalona.In dem geht es um Göttlichkeit, Wissen, Gier und Besitz. Aerie zeigt ihre Gabe, indem sie eines ihrer kupfernen Geräte formt. Es wird im Gespräch klar, dass Erschaffen mehr aus Wissen kommt. Modifizieren ist mehr Besitz. Kalona sagt, dass Vilkhus den eigenen Reichtum mehren will. Er mahnt Aerie, die eigenen Fähigkeiten nicht für zu gering zu verkaufen.
Noch am Abend reitet Aerie zurück.

Abfahrt

Wir übernachten alle noch einmal im Wildfang. Früh morgens geht es los und die Schaumgeborene legt ab. Meli zeigt uns, wie man segelt. Wir lernen. Die Route geht sofort raus aufs Meer und dann gerade außer Sicht der Küste nach Süden in Richtung Blutmeer.

Behälter auf See

Der Behälter sollte laut Plan mal auf See getestet werden. Allerdings zeigt sich, dass er aufgrund der Enge auf dem Schiff nicht verwendbar ist, entweder weil Platz fehlt, jedenfalls aber nicht heimlich und unbeobachtet.

Unterwegs

An Bord sind auch zwei Magier, die aber nichts zu tun haben. Sie sind wohl (nur) auf Schiffsgefecht vorbereitet. Sie können wohl Elemente und Licht und haben etwas Viskraut und Vogelschädel als Machtfoki.
Am nächsten Morgen weckt Meli uns in aller Frühe. Das gehört zur Seefahrt dazu. Sie ist verantwortlich dafür, dass wir das lernen.
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Re: Ära des Aufstiegs

Beitrag von Luano »

Dann Leinen los...
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