Konzeptidee: Artefakt und Konsequenzen

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Baldaro
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Konzeptidee: Artefakt und Konsequenzen

Beitrag von Baldaro »

Das folgende soll eine Konzeptidee für die Verwendung von magischen Gegenständen und Artefakten darstellen, die Spielleiter aufgreifen könnten.
Es soll kein allgemeiner Regelvorschlag sein, aber Anregungen sind willkommen.

Wenn ein Charakter ein magisches Artefakt verwendet, welches dem Anwender besondere Eigenschaften verleiht, muss der Charakter etwas dafür bezahlen. Falls ein Artefakt eine bestimmte Eigenschaft verstärkt, wird aus der jeweiligen Attributsklasse ein entsprechender Wert als Bezahlung verwendet.

Beispiel:

Ein vampirisches Schwert verleiht dem Träger +1 auf Waffenfertigkeit und gibt dem Träger einen Lebenspunkt wann immer das Schwert dem Gegner Schaden zufügt. Nach dem Kampf muss der Anwender eine Schicksalsprobe auf Kondition ablegen, erschwert um die Anzahl der Runden in denen das Schwert eingesetzt wurde. Misslingt die Probe, verliert der Charakter permanent 1W10 Konditionspunkte.

Ein magisches Amulett erwärmt sich wann immer jemand oder etwas unsichtbares in der Nähe ist (10 Meter radius). Nach dem das Amulett wieder abgekühlt ist, verliert der Träger permanent 1W6 Geistige Stärke.

Eine magische Maske gibt dem Träger ein anderes Gesicht und erlaubt somit eine schwer zu durchblickende Verkleidung. Nachdem der Anwender die Maske wieder abnimmt, verliert der Charakter permanent 1W10 Intuition. Für jeden Tag an dem die Maske getragen wird, muss der Charakter eine Schicksalsprobe auf Intuition ablegen, erschwert um die Anzahl Tage seit dem die Maske getragen wurde. Bei Misslingen der Probe, verliert der Charakter seine wahre Identität und ist überzeugt das die Verkleidung die echte Identität ist.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."
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Re: Konzeptidee: Artefakt und Konsequenzen

Beitrag von Gesior »

Ich finde die Idee grundsätzlich sehr gut. Die Beispiele verdeutlichen das Konzept sehr gut.
Es gibt immer einen mit dem Vorteil verbundenen Nachteil.
Das gilt zumindest für frei verfügbare Artefakte. Bei "Belohnungen" könnte der Nachteil auch mal klein sein.
Ich würde selbst dann versuchen, einen "logisch", physiologisch oder sonst verbundenen Nachteil (oder Bezahlung) zu geben.

Denkbar ist eine "Bezahlung" wie vorgeschlagen.
Ich denke dabei auch an irgendeinen Nachteil.
Ich würde die Art des Nachteils ganz frei lassen, er braucht nicht aus der gleichen Attributklasse sein. Wichtig ist nur, dass der Nachteil von ähnlichem "Gewicht" ist.
Beispiele:
Natürlich bietet sich für Fledermausgehör an, die Sehkraft zu reduzieren bis zur Blindheit.
Aber für extreme Kraft oder Gewandtheit, muss nicht KO oder GE vermindert werden. Dafür kommen eine oder mehrere Eigenschaften in Frage, z. B. auch KL oder IN oder sogar beide.

Die "Verbindung" mache ich mal deutlich an Baldaros Beispiel mit der Maske, die ein anderes Gesicht macht.
Da würde ich die Einschränkung besser oder zusätzlich auf CH geben. Grund: Das Gesicht ist ein wesentlicher Faktor für die charismatische Ausstrahlung.
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Re: Konzeptidee: Artefakt und Konsequenzen

Beitrag von Gesior »

@Baldaro: Bei deinem 2. Beispiel meinst du bestimmt den permanenten Verlust von PUNKTEN.

- Das kommt mir im übrigen ganz schön "teuer" vor. Der permanente Verlust macht u. U. die Mühen mehrerer Stufenerhöhungen kaputt, auch wenn es "nur" Punkte sind. Andererseits ist der permanete Verlust auch ausgeglichen, weil der Vorteil auch permanent ist.
Käme die Bezahlung wieder, wenn das Artefakt verloren ginge? Ich würde Nein sagen.
- Das zeigt auch, dass das jeweils sorgfältig beschrieben sein muss. Aber für schnell hingeworfene Beispiele ist das ausreichend.

Auch meine Gedanken dazu könnten helfen, das Konzept zu erhellen. Hoffe ich.
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