Vorschlag zu Spielerwissen vs Charakterwissen

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Ottfried
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Vorschlag zu Spielerwissen vs Charakterwissen

Beitrag von Ottfried »

Moin Leute,

Ich habe mal über das Problem Spielerwissen vs Charakterwissen nachgedacht. Im Moment spielen wir es ja meistens (nicht immer aber häufig) so, dass ein Spieler zumindest teilweise sein eigenes Wissen einsetzt, um ein aktuelles Problem zu lösen. Es gibt Argumente dafür, dass Spierlerwissen GAR NICHT eingesetzt werden darf und man sich voll in den jeweiligen Charakter reindenken sollte, um ihn dementsprechend zu spielen. Ich persönlich bin aber gar kein Freund von einer solch strengen Auslegung und würde daher mal einen Vorschlag machen.

Jedes Mal wenn ein Charakter in eine Situation kommt, in der der Meister den Eindruck hat, dass eine Idee wohl eher auf Spielerwissen anstelle von Charakterwissen herrührt, dann ist das zwar grundsätzlich erlaubt, allerdings ist in dem Fall eine Klugheitsprobe fällig.

Die Art der Klugheitsprobe wird dabei vom Meister bestimmt und kann eine Standard oder Schicksalsprobe mit oder ohne Erschwernis/Erleichterung sein (entsprechend der Wahrscheinlichkeit, dass der Charakter auf diese Idee gekommen sein könnte)

Zusätzlich wurde ich den Meister dazu ermuntern für die Idee Erfahrungspunkte zu verteilen und zwar unabhängig davon, ob die Klugheitsprobe gelungen oder mislungen ist, denn auch bei mislungener Probe "lag dem Charkter die Idee auf der Zunge" aber er kam einfach nicht drauf, aber hat dadurch etwas gelernt.

Dieser Vorschlag hätte meiner Meinung nach folgende charmante Vorteile:
  • Ein Spieler kann weiterhin alle seine klugen Ideen äußern (was ja auch Spaß macht) auch wenn der Charakter darauf vielleicht nicht gekommen wäre
  • Die Fertigkeit "Klugheit" würde dadurch aufgewertet und ich persönlich würde dies als Vorteil werten, da die Klugheit bisher eigentlich nur für Zauberer interessant ist
Was würdet ihr von dem Vorschlag halten ???
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Gesior
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Re: Vorschlag zu Spielerwissen vs Charakterwissen

Beitrag von Gesior »

Ich bin voll dafür.

Ein Spieler, der eine Idee hat, die sein Charakter nicht gut wissen kann, muss ja nicht daran ersticken, dass er diese Idee nicht aussprechen kann.
Und im Sinne des Meisters müsste es auch sein, wenn die Gruppe (Chars oder Spieler) ein Problem lösen.
Und eine Gruppe von starken, aber nicht so klugen Charakteren kann sonst viele Rätsel oder andere Herausforderungen nicht bestehen.

Besonders gut finde ich, für die Idee immer Erfahrungspunkte zu geben, auch wenn der Char das (durch eine misslungene KL-Probe) nicht umgesetzt hat.

Wir sollten aber auch beibehalten, für rollengerechtes - hier also dummes oder ungeschicktes Verhalten - auch EP zu geben.
Seien Sonne, Wasser und Wind sanft um Euch und die Götter Euch wohlgesonnen!
GESIOR PALARE MIRRO
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Bartolomeo
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Re: Vorschlag zu Spielerwissen vs Charakterwissen

Beitrag von Bartolomeo »

Ich finde den Gedanken grundsätzlich auch gut. Dennoch sollte das meiner Meinung nach nur das zweite Mittel der Wahl sein. Ich empfinde rollengerechtes Spiel als einen der wichtigsten Aspekte und jeder Spieler sollte primär darum bemüht sein im Rahmen der Möglichkeiten seines Charakters zu agieren. In Ausnahmesituationen, oder um einen wirklich guten Gedanken eines Spielers zu belohnen, ist der Vorschlag angebracht. Es sollte sich aber wirklich auf kreative Ansätze, die das Spielgeschehen bereichern beschränken und nicht zu libral genutzt werden, finde ich.
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Gesior
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Re: Vorschlag zu Spielerwissen vs Charakterwissen

Beitrag von Gesior »

auch damit gehe ich konform.
Letztlich ist das sowieso eine SL Entscheidung, kein Anspruch des Spielers.
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Ottfried
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Re: Vorschlag zu Spielerwissen vs Charakterwissen

Beitrag von Ottfried »

Gesior hat geschrieben: Samstag 29. Mai 2021, 10:54 auch damit gehe ich konform.
Letztlich ist das sowieso eine SL Entscheidung, kein Anspruch des Spielers.
Ich bin auch völlig d´accord und letztenendes liegt es alleine beim Meister wie und ob er es umsetzen möchte. Wie steht denn der aktuelle Meister zu diesem Ansatz !?
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