Verbesserung des Regelsystems.

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Baldaro
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Verbesserung des Regelsystems.

Beitrag von Baldaro » 17.01.2007 21:50

Ich habe mir ein paar Verbesserungerungen für das Regelsystem überlegt, inspieriert von der Kritik unserer neuen Lemantisgruppe.

Ein wichtiger dieser Kritikpunkte war, die Erhöhungsregel für Fertigkeiten und Attribute.
Ich weiß das euch viel an dem gewissen Teil zufall und Würfelglück liegt und das kann erstmal auch so bleiben.
Aber in der Regel für die Erhöhung der Fertigkeiten spielt Glück nach unserer Meinung (Lemantisgruppe 2. Generation) eine zu Große Rolle.
Es kann zwar sehr schön sein eine gute Lernprobe zu würfeln und nach und nach seine Werte zu steigern, aber ebenso frustierend ist es wenn man nach mehreren hunderte Erfahrungspunkten keine oder keine Nennenswerten Verbesserungen gibt. Ich bin Teilweise auch dieser Meinung und mir ist folgende Lösung eingefallen.


Außerdem, die Werte in hunderter(Punkte) und zehner (Wert) Werte aufzuteilen ist nicht sehr kompliziert wenn man das System kennt.
Aber ich habe diese Erfahrung schon des öfteren gemacht (wahrscheinlich öfter als ihr) als ich neuen Spielern das System erklärt hatte, das sich zu diesem Zeitpunkt diese Regelung als Kompliziert und verwirrend herausstellte.

Deshalb soll es nur einen höchsten zweistelligen Zehnerwert geben


Die neue Regel könnte ich mir folgendermaßen Vorstellen:

1.Voraussetzung ist, das der Meister etwas weniger Erfahrungspunkte gibt.

2. Es gibt keine "Stufenerhöhungen" (haben wir ja auch nie so genannt) mehr gibt sondern das die Erhöhungen somit nach jeden Abend erfolgen können.

3. Die Regel(endlich):

Beispiel:

Ein Spieler bekommt für einen Abend 30 Erfahrungspunkte (bisher hätte er wohl 100 bekommen)

Folgende Attribute möchte er steigern:

KK: bisher 7
GE: bisher 11


Folgende Fertigkeiten möchte er steigern(Ermuss sie als begründung natürlich weiterhin angewendet oder gelernt haben):




Verstecken: bisher 5


Wenn der Spieler seine KK von 7 auf 8 steigern will, muss er von seinen 30 EP 8 verbrauchen und hat somit automatisch 8. Er kann seinen KK wert erst bei der nächsten EP vergabe weiter erhöhen(Aber mindestens müssen 3 intime Tage dazwischen liegen(Außnahmen kann der SL ja immer machen)).

Der Spieler hat jetzt noch 22 EP

Jetzt möchte er seine GE von 11 auf 12 steigern und mus dafür 12 EP opfern.

Er hat jetzt noch 10 EP und möchte seine Fertigkeit "Verstecken" von 5 auf 6 erhöhen. Da der Richtwert von Verstecken die Gewandheit ist und sein wert dort 8 beträgt bekommt es einen Bonus in höhe der differenz. (wie bisher). Der Bonus wird durch 2 geteilt (kann man drüber diskutieren aber ich sag jetzt mal abgerundet) und von der Anzahl der zu opfernden EP abgezogen. Also muss der Spieler jetzt nur 5 EPs opfern (normalerweise muss er 6 EPs opfern aber die werden um 1 Bonus reduziert (8-5=3/2=1,5=1) .

Er beschließt die restlichen 5 EPs aufzusparen für die nächste Erhöhung um höhere Werte zu steigern. Die EPs verfallen nicht.


Was haltet ihr davon?
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Beitrag von Gesior » 19.01.2007 13:49

Hört sich auf den ersten Blick ganz gut an.
Natürlich müssen die Spielleiter lernen, wie viele EP sie pro Abend geben können.

Damit ist die Erhöhung nicht mehr so sehr vom Zufall ab, was scheinbar weniger Frust erzeugt. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass das Erhöhen von Werten über 10 mit nur 30 EP pro Abend auch frustig sein kann. Es sind nämlich nur 2 Werte möglich.

Damit es nicht allzu frustig wird, kann man auf die Erhöhung verzichten und die gesparten Punkte mit der nächsten Erhöhung zusammenwerfen.

Zugleich bleibt die Gewichtung erhalten, dass man zu Anfang leichter erhöhen kann und dass es bei fortgeschrittenen Charaktern schwieriger wird.

Ich lasse es noch mal im Kopf kreisen.
Mal sehen, was Luano dazu sagt.
Vielleicht können wir das mal an den nächsten Abenden probieren.
Seien Sonne, Wasser und Wind sanft um Euch und die Götter Euch wohlgesonnen!
GESIOR PALARE MIRRO
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Beitrag von Morgan » 21.01.2007 13:30

Was ist mit einer Begrenzung?

Bis jetzt war es so, das ich meine Eigenschaft nicht über 15 oder gar 16 bekomme, da es unwahrscheinlich ist, schnell zehn mal eine 17 oder gar die 18 zu Würfeln. mit dem neuen forgeschlagenen System steigere ich eine Eigenschaft sehr schnell auf den Max-Wert (welcher nicht genau festliegt) Selbstz wenn ich nur 5 bis 10 EP pro Abend bekomme, wenn ich alles in eine Eigenschaft stecke ist diese ruck zuck auf 18 oder gar höher.

Will man das?

An sich nicht schlimm, nur Magie wird noch einfacher, da mit einer 18 Intelligenz und 18 Geistige Stärke man sehr stark ist (siehe Grieg welcher schlechter ist)
Und mit einer Gewandtheit von 18 (siehe Morgan mit 17), wenn man nicht bedrängt ist, kann man immer Ausweichen (zurückspringen) und ist unverwundbar.

P.S.: Wie wir letztes mal an Hand von Luano gesehen haben, wenn man nicht bedrängt (offenes Feld) wird, kann er immer vor 2 Schwertkämpfern ausweichen und zurückspringen.
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Beitrag von Baldaro » 22.01.2007 15:44

@Gesior: Soviel ich weiß brauchtest du bisher auch schon Glück um mit 100 EP einen Wert über 10 zu steigern.


@Morgan: Meine Überlegungen basieren auf einer etwas anderen Art von Regeln als man sie gut in Regelwerken formulieren kann.
Wie (neue Gruppe) haben beschlossen, mehr freies Rollenspiel zu machen und sich nicht so sehr an Regeln binden zu lassen, sondern statt dessen, deratige Grenzfragen dem Meister zu überlassen. (Dies setzt einen guten, gerechten Meister voraus)
In diesem Fall wollten wir es so behandeln, das, wenn du eine Fertigkeit, die noch unter 10 (ungefähr) ist, erhöhen willst, musst du dich, wie bissher ein wenig mit dieser Fertigkeit beschäftigkt haben.
Je höher du deinen Wert jetzt steigern willst, desto mehr musst du dich mit der Fertigket beschäftigen, um von dem Meister eine Erhöhung zu erhalten.

Beispiel: Die Gruppe ist den Großteil des Tages geritten.
Daruafhin habe ich allen eine Erhöhung auf Reiten ermögtlicht, da keiner einen hohen Wert hatte.
Würde allerdings Liannah ihren Wert von (Angaben ohne Gewähr) 15 auf 16 steigern wollen, sollte der Meister sich nur zu einer Erhöhung üereden lassen, wenn sie seid der letzten Erhöhung mehrere Tage geritten ist und dabei auch schwerere Dinge mit ihrer Fertigkeit gemeistert hat. z.B. Sie ist 5 Tage lang vor Feinden geflüchtet und dabei durch unwegsames Gelände galloppiert. (Die anwendungen der Fertigkeit kann sich natürlich auch über mehrere Abenteuer hinausziehen) (Dann muss sich der Spieler evt. aufschreiben, wann er welche Fertigkeit benutzt hat)
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Beitrag von Morgan » 22.01.2007 22:32

Das ist ja ein guter und richtiger Ansatz, leider löst er das Problem nicht.

Morgan basiert nur auf seinem Gewandtheitswert.
Und wenn mein Char immer seine Gewandtheit (wie auch immer) trainiert, und wenn man mal zwei, drei Tage in einer Stadt verweilt, der Spieler sagt, er trainiert seine gewandtheit MUSS der faire Meister in die Gwandtheit steigern lassen.
Was passiert denn jetzt, wenn diese Eigenschaft an die 17, 18 oder gar darüber hinaus steigt?
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Beitrag von Baldaro » 24.01.2007 12:17

1. der meister muss gar nichts.

2. über 18 geht nicht. nie (außer natürlich bei Npcs)
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Beitrag von Morgan » 25.01.2007 22:19

Baldaro hat geschrieben:1. der meister muss gar nichts.

2. über 18 geht nicht. nie (außer natürlich bei Npcs)

Doch, er MUSS dafür sorgen das es den Spielern spaß macht, falls er es nämlich nicht tut, wird gemeutert :D


Aber 18 ist nach dem alten System nicht zu erreichen.
[anderes Thema]Und 18 ist eigentlich auch schon zu hoch, oder? [/anderes Thema]
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Beitrag von Baldaro » 28.01.2007 01:04

Naja ich würde sagen, das der Spieler, der seinen GW wert auf 18 steigern will, ziemlich gut schleimen können muss um vom Meister die Erhöhung zu bekommen.
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